Die CDU Büdingen beantragt zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am kommenden Freitag, das Wartehäuschen der Bushaltestelle Rohrbach-Länderweg, das unmittelbar in einer schlecht einsehbaren Kurve der stark befahrenen Ortsdurchfahrt liegt, um ca. 10 Meter nach Westen in den Länderweg hinein zu verlegen. In diesem Zuge soll sogleich der barrierefreie Ausbau nach den ab dem Jahr 2022 geforderten Standards erfolgen...

Der Antrag der Christdemokraten beinhalten zudem, dass sämtliche Bushaltestellen in Büdingen und seinen Stadtteilen dahingehend überprüft werden sollen, ob sie dem ab 2022 gültigen Standards zur Barrierefreiheit genügen.
Für die erforderlichen Umbaumaßnahmen soll die Stadt das für genau diesen Zweck aufgelegte Förderprogramm der Hessischen Landesregierung nutzen.
Wie Fraktionsvorsitzender Benjamin Harris erklärt, ist die CDU bei einem Ortstermin auf die brenzlige Situation in Rohrbach aufmerksam gemacht worden: „Im Rahmen unserer öffentlichen Fraktionssitzung in Rohrbach sind wir von Bürgern auf die Problematik der Bushaltestelle Rohrbach- Länderweg angesprochen worden. Derzeit steht das Wartehäuschen der Bushaltestelle unmittelbar im Kreuzungsbereich Länderweg/NeuerWeg/Hinter den Zäunen. Dies ist besonders für die Schulkinder eine große Gefahr.“
Benjamin Harris erläutert hierzu: „Aufgrund dieser Gefahrensituation, warten die Schulkinder bereits jetzt ungefähr zehn Meter von der Kreuzung entfernt im Länderweg auf den Bus. Dadurch können sie jedoch das Wartehäuschen nicht nutzen. Deshalb muss auch das Wartehäuschen entsprechend dem Nutzerverhalten um rund zehn Meter versetzt werden.“
„In diesem Zusammenhang macht es Sinn, die Bushaltestelle gleich barrierefrei umzubauen, sodass sie der ab 2022 geltenden Gesetzeslage entspricht.“, so Harris weiter: „Hier kann durch eine verhältnismäßig einfache Maßnahme ein deutlicher Sicherheitsgewinn für die Kinder erzielt werden.“
Jedoch gibt es nach Aussage der Büdinger CDU auch in anderen Stadtteilen Handlungsbedarf bei den Bushaltestellen. „Wir denken hier zum Beispiel an die Bushaltestellen in Rinderbügen und Wolferborn, die ebenfalls noch nicht den künftigen Vorgaben zur Barrierefreiheit entsprechen. Deshalb und um die Fördermittel des Landes Hessen optimal ausschöpfen zu können, haben wir mit diesem Antrag eine vollständige Überprüfung der Bushaltestellen beantragt.“, so Harris abschließend.

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